Monatsarchiv: September 2015

Cafetengedichte: Der lange Monolog

Das eigentliche Genie bei ACH ist Ennis Eineck. Ich sage das nicht gerne. Das Genie sollte ich sein. Bin ich aber nicht. Ennis spielt super Gitarre, Keyboard und Bass. Er singt wunderbar. Und seine Kompositionen sind vielschichtig und harmonisch eloquent. … Weiterlesen

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The Time of my Life – mein Leben als Pendler

Ich bin jetzt Pendler. Aufstehen um halb Sechs. Um halb Sieben fahre ich los. Jeden Tag eine Stunde hin und eine zurück. Am Anfang meines Pendler-Seins habe ich im Auto Radio gehört. Und zwar genau den Radiosender, der die Lieder … Weiterlesen

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Die Geschichte zum Lied: Local Lidl

Der local Lidl lag gleich hinter meiner ersten Wohnung. Beim Bahnhof. Er war ziemlich schäbig. Genau wie meine Wohnung. Ein Zimmer in einem popel-grünen Wohnklotz. Ich schlief auf einer Matratze auf dem Boden. Ansonsten: Sperrmüllmöbel. Ich war mitten in der … Weiterlesen

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Aller-Letzte Bombe: Ich war mal bei der RAF – Letzter Teil des Bekennerschreibens

Herbst 1988 Es roch nach Herbst. Es war eigentlich nicht zu fassen. Diese Mischung aus kalter Luft, die nach feuchter Erde und nassem Laub riecht. Und dazu immer dieses honigfarbene Licht. Nicht richtig hell, aber die Sonne steht immer so, … Weiterlesen

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Cafetengedichte: Der Bleistift

„Der Bleistift“ ist ein Gedicht, das Ánfred alleine verfasst hat. An die Situation kann ich mich nicht genau erinnern. Vermutlich hatten wir in der Cafete gerade eine Endlosdiskussion am Laufen. Und wahrscheinlich ging es um Religion und die Unsterblichkeit, den … Weiterlesen

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Cafetengedichte: Der Sandmann

Ich glaube ich kam aus der „Einführung in die Literaturwissenschaft“. Und weil das Sandmännchen wegen „Sandmännchen, bitte komm zurück“ ohnehin mein Thema war, dachte ich: Warum nicht noch ein Sandmann-Lied. So als total intellektuelle Anspielung auf ETA Hoffmanns Gruselstück. Das … Weiterlesen

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Furz-Bombe: Ich war mal bei der RAF – Vierter Teil des Bekennerschreibens

1988 Und dann kam der Immelpfennig mit dem Stoßdämpfer. Stoßdämpfergehäuse. Er sah aus wie eine überdimensionierte Sahnekapsel. Aber schwarz und bösartig. So groß wie ein Unterarm. Die Bombengruppe war inzwischen auf sechs Leute angewachsen. Neben Örg, Ichael, Rno, dem Eber … Weiterlesen

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